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Unsere Historien-Empfehlungen in 2011:




Serenissima.

Im Winter 1762 änderte sich das Leben Leonora Agnela Immacolata, genannt Pucci, grundlegend: die ersten 18 Jahre ihres Lebens hatte sie im Ursulinenkoster in Vicenza verbracht, wurde dort erzogen und ausgebildet, nun war sie mit einem Priester auf dem Weg zu ihrer Mutter, von der sie bis jetzt noch nie etwas gehört hatte. Sie kannte nur Venedig als Ziel der Reise. Aber der Name derjenigen, die sie erwarteten und warum sie dort leben sollte – der Priester hüllte sich in Schweigen. Und der Empfang im großartigen Herrenhaus am Canale Grande war deutlich kühl…
In diesem Kriminalroman gibt es eigentlich zwei Hauptpersonen: das Waisenmädchen Leonora Pucci, die mit viel Herz und Verstand gesegnet ist und Venedig, denn die große Liebe zu dieser einzigartigen Stadt zieht sich durch das ganze Buch. Und so lernen wir Leser nicht nur die Eigenarten der Venezianer, sondern auch die Finessen der Politik kennen – und werden mit einer verwickelten, spannenden Geschichte und einem Gutteil Ironie bei (sehr guter) Laune gehalten.


Frédéric Lenormand: „Die venezianische Braut.",  Aufbau Verlag, € 9,99



Gerade eingetroffen.

Erst am Samstag haben wir ihn ausgepackt: „Das Spiel der Nachtigall", Tanja Kinkels neuen historischen Roman. Und so haben wir ihn noch gar nicht fertig gelesen – obwohl das die Grundvoraussetzung für eine Besprechung in unserem Büchertipp  ist. Für Frau Kinkel müssen wir eine Ausnahme machen.
Walther von der Vogelweide war der berühmteste Minnesänger des Mittelalters, seine Texte haben die Zeit überdauert und faszinieren noch heute; über sein Leben gibt es jedoch nur wenige bekannte Fakten. Tanja Kinkel hat diese Daten in eine  Geschichte hineingewoben, die uns von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen hat. Ihre Sprache, ihre Ideen, ihre Beschreibungen – wir können nur empfehlen, möglichst schnell mit der Lektüre anzufangen…

Tanja Kinkel: „Das Spiel der Nachtigall.", Droemer Verlag, € 24,99


Ziemlich realistisch…

und überhaupt nicht reißerisch – so beschreibt Hilke Müller in ihrem historischen Erstling die Lebensgeschichte von Arlette, der Tochter des Gerbers Fulbert. Gerade deshalb ist ihr 600 Seiten starker Roman, der im 11. Jahrhundert spielt,  so lesenswert. Denn Arlette hieß tatsächlich Herleva, sie war die Mutter von Wilhelm dem Eroberer und es ist ihre Geschichte, die Hilke Müller nachvollziehbar und hochinteressant präsentiert:
Hänseleien und Prügeleien sind die beiden Gerberskinder gewöhnt, um eine Antwort ist besonders die Tochter nie verlegen. Doch das nützt den beiden recht wenig, als die Knappen des Ritters Gilbert de Brionne sie beim Fangen eines wertvollen  Habichts ertappen. Um ihren Bruder vor einer Strafe zu retten, widersetzt sich Arlette dem Ritter und dessen Vergewaltigung nicht; später verlangt sie vor dem Herzog jedoch Gerechtigkeit. Das kostet sie ein normales Leben, sie wird als Hure beschimpft  und muss noch dazu ihren Sohn vor Gilbert verteidigen. Dabei lernt sie Robert I. kennen, wird seine Geliebte und bekommt mit ihm Kinder – sie steigt hoch und fällt tief…

Hilke Müller: „Die Tochter des Gerbers." Blanvalet Verlag, € 8,99



Ein Rabenaas.

Beim zwölften Glockenschlag am 1. Januar 1500 geboren und noch dazu eine Steißgeburt: der Junge muss Unglück bringen! Trotzdem lässt sein Vater, Wolf von Sauerthal ihn aus einer Laune heraus am Leben, vorausgesetzt, er kommt ihm nie unter die Augen. Doch der aufgeweckte Junge, genannt nur Bastard oder Rabenaas, ist überall und nirgends, so entdeckt er, erst acht Jahren alt, das schreckliche Geheimnis des Vaters und muss fliehen. Er strandet in einem Kloster, dessen Abt bereit ist, ihm einen Namen und Bildung zu geben. Doch Novize wird Bertram, so wird er nun genannt, nie – er ist angezogen von Macht und Reichtum. So nutzt er die erste Gelegenheit, in die Messestadt Frankfurt zu kommen. Und tatsächlich wird sich sein Traum, Kaufmann zu werden, erfüllen.
Ines Thorn erzählt Bertrams Geschichte ausgesprochen spannungsreich, ihre Charakterbeschreibungen sind sehr bildhaft – und die historischen Bezüge, die besonders das Frankfurter Handelswesen betreffen, machen diesen Roman dann endgültig zum Lieblingsbuch.

Ines Thorn: „Die Kaufmannstochter.“, Rowohlt Verlag, € 8,95

Fast ein bisschen viel – aber keine Spur zu wenig.

Mehrere Generationen, zwei große Liebesgeschichten, chinesische Traditionen und europäische Sitten, ein wenig Feng Shui, Heilkunst und Kampfkunst, außerdem ein Hauch Erotik – das Debüt des Chinesen Pai Kit Fai hat auf eng bedruckten 560 Seiten wirklich viel zu bieten. So wie der Autor die Themen miteinander verbunden hat, ist aus dieser Vielzahl ein spannender, mit zahlreichen historischen Details gespickter, flüssig geschriebener und darum gut zu lesender Roman entstanden.

Mit fünfzehn wird Pai-Ling die vierte Frau des reichen Gewürzhändlers Yik-Munn; dass sie sich Lesen und Schreiben beigebracht hat und außerdem die begehrenswerten Lotusfüße besitzt, schürt bei den anderen Ehefrauen Hass und Neid. Nach der Geburt eines Mädchens, dem Yik-Munn sogleich nach dem Leben trachtet, stürzt sie in den Tod. Doch Tochter Li-Xia, „die Schöne“, hat einen nahezu unbeugsamen Lebenswillen, der sie eine einsame Kindheit und die harte Arbeit auf einer Seidenplantage überleben lässt, bevor sie durch einen großen Zufall ihr Glück findet. Aber erst Siu-Sing, ihrer Tochter, gelingt ein selbstbestimmtes Leben…

Pai Kit Fai: „Die Tochter der Konkubine.“, Goldmann Verlag, € 9,99



Unsere Historien-Empfehlungen in 2010:

Bemerkenswerte Geschöpfe.

England, Anfang des 19. Jahrhunderts. Elizabeth Philpot, Ende zwanzig, unverheiratet und aus gehobenen Londoner Kreisen, lernt an ihrem neuen Wohnort Lyme Regis das Arbeitermädchen Mary Anning kennen – die beiden teilen sich die Leidenschaft für Fossilien. Jedoch aus völlig unterschiedlichen Gründen: für Elizabeth eröffnet sich durch die Versteinerungen der Blick in eine unbekannte Vergangenheit, wohingegen Mary mit deren Verkauf ihre Familie ernährt. Über alle Klassenunterschiede hinweg entwickelt sich zwischen beiden eine zarte Freundschaft, getragen durch regen Wissensaustausch und gegenseitige Achtung, die durch die sensationellen Funde, welche Mary bald darauf macht, noch gefestigt wird. Doch dann verlieben sich beide in denselben Mann.
Mary Anning und Elizabeth Philpot hat es wirklich gegeben. Besonders Mary hat mit ihren Funden und ihrem umfangreichen Wissen Geschichte geschrieben, obwohl Wissenschaftler ihr lange jegliche Qualifikation absprachen. Tracy Chevaliers Buch ist jedoch mehr als ein Porträt; es ist ein sensibel erzählter Roman, der sich durch großes sprachliches Können auszeichnet.

Tracy Chevalier: „Zwei  bemerkenswerte Frauen.“, Albrecht Knaus Verlag, € 19,99


Aber?

Der Untertitel verspricht `Eine kurzweilige, aber nützliche Geschichte des englischen Mittelalters´ - wir finden sie absolut kurzweilig UND nützlich. Immerhin sind ausgesprochen viele historische Romane im England dieses Zeitalters angesiedelt; da ist es wirklich praktisch, einen historisch korrekten und gleichzeitig knappen Überblick zu bekommen. Rebecca Gablé, die selbst mit mehreren Büchern dieses Genre bedient hat (allesamt Bestseller…), beschreibt auf gut 200 Seiten rund 1000 Jahre englische Geschichte. Beginnend mit der Besiedelung Britanniens durch die Sachsen in der Mitte des fünften Jahrhunderts, über die Regierungszeit der Angelsachsen (hatten Sie schon von Aethelred „dem Ratlosen“ gehört?), die Plantagenets, die Lancasters und die Yorks bis hin zu den Rosenkriegen und der Schlacht von Bosworth (1485 - das Ende des englischen Mittelalters) sind unzählige Fakten versammelt. Vor allem aber erzählt Gablé so unterhaltend, dass man dieses Sachbuch nicht aus der Hand legen mag.

Rebecca Gablé: „Von Ratlosen und Löwenherzen.“, Bastei Lübbe Verlag, € 9,99


Sagenhaft.

Der Junge ist so schmächtig, dass Bosi von seinem Vaterrecht Gebrauch machen und ihn ins Wasser werfen will. Doch Mutter Vigdis droht damit, Bosi auf immer den Beischlaf zu verweigern, rettet ihn so, benennt ihn nach ihrem Vater, sein Namenszusatz ergibt sich ganz von allein: er heißt Björn Hasenscharte. Da er auch im Mannesalter noch klein und zierlich ist, auf dem Hof und in der Kriegskunst nicht zu gebrauchen, sieht Bosi es nicht ungern, dass Björn sich immer öfter von zu Hause entfernt. Björn beobachtet – und lernt eines Tages Gris den Weisen kennen, der ihm im Laufe vieler Wochen die alten Göttersagen erzählt. Ein Glück für Björn, denn kurze Zeit später wird er geraubt und nur das Geschichtenerzählen rettet ihm über viele Jahre das Leben.
Fast zwanzig Jahre alt ist dieser Roman, und hat kein bisschen verloren. In rauer bildhafter Sprache erzählt Konrad Hansen Björns Geschichte und entführt uns Leser in die sagenhafte und dank Hansen sehr lebendige Welt der Wikinger.

Konrad Hansen: „Die Männer vom Meer.“, Verlag Hoffmann und Campe, € 14,99


Fast vierhundert Jahre…

Vor fast vierhundert Jahren hat die Stickerin Catherine Anne Tregenna in ihrer gleichmäßigen Schrift ihre Einträge direkt neben die Stickmuster gesetzt – „Der Stolz der Stickererin“ war für sie nicht nur ein wertvolles Lehrwerk sondern auch Tagebuch. Für Julia Lovat, selbst leidenschaftliche Stickerin, sind diese Notizen eine fast lebenswichtige Abwechslung, hat sie das Buch doch als Abschiedsgeschenk von ihrem langjährigen Geliebten bekommen und die Geschichte von Cat lenkt sie von ihrem Unglück ab. Denn nachdem diese ausgiebig von ihrem Leben als Zofe in einem herrschaftlichen Haus in Cornwall berichtet hat, wechselt plötzlich der Tonfall des Tagebuches: Cat ist mit vielen anderen Gläubigen von Piraten aus einer Kirche heraus entführt worden und soll im marokkanischen Sale als Sklavin verkauft werden. Julia reist bis Marokko um ihr Schicksal zu erforschen…
Jane Johnsons faszinierender Roman fußt auf einer wahren Begebenheit: 1625 wurden tatsächlich kornische Frauen und Männer von Piraten entführt und als Sklaven verkauft. Eindrucksvoll verbindet sie dabei die beiden Erzählstränge in Gegenwart und Vergangenheit zu fast fünfhundert Seiten Lesevergnügen.

Jane Johnson: „Die zehnte Gabe.“, Goldmann Verlag, € 9,95


„Das ist nicht mein Mann!“

Diesen Satz wirft Elizabeth Cook, die Witwe James Cooks, dem Maler John Webber entgegen, der ihr im Auftrag der Admiralität ein Porträt überreicht – wie sehr dieser Vorwurf zutrifft, weiß auch Webber. Während der fast vierjährigen dritten und letzten Expedition des großen Captain Cook hatte Webber den Auftrag, alles im Bild festzuhalten, was CC wichtig war. Er hat alles hautnah erlebt: die Kälte der Arktis und die zwischenmenschliche wärmende Nähe auf dem Schiff, die Riten auf den Südseeinseln und das respektlose Benehmen der Mannschaft gegenüber den Eingeborenen. Seine Bilder sind jedoch nicht unbedingt realistisch, da es galt, das Ansehen der britischen Seemacht zu mehren.
Der Schweizer Autor Lukas Hartmann erzählt diese schicksalhafte Reise aus dem Blickwinkel des Malers Webber. Faktenreich und bildgewaltig nimmt er auch uns Leser mit auf die große Fahrt: fast fünfhundert Seiten lang schlägt dieser historische Roman uns in seinen Bann!

Lukas Hartmann. „Bis ans Ende der Meere.“, Diogenes Verlag,  € 11,90


Wiederentdeckt.

Dank der Neuverfilmung ist er wieder einmal in aller Munde: Robin Hood, der Anführer der Geächteten aus Sherwood. Bereits vor fast zwanzig Jahren hat der Autor Tilman Röhrig das geleistet, was diesen neuen Film auszeichnet - er machte aus Hood einen Menschen aus Fleisch und Blut und stellte ihn in einen direkten geschichtlichen Zusammenhang. Und das ist auch heute noch ausgesprochen spannend zu lesen.
September 1189: das Volk jubelt dem neuen König Richard Löwenherz zu, er weckt Hoffnungen auf ein besseres Leben. Doch schon wenige Wochen später betraut er seinen Bruder Johann, genannt Ohneland, mit den Regierungsgeschäften und zieht in einen Kreuzzug. Unter Johanns Regierung urteilen Gerichte nur noch willkürlich, Adlige und Klöster üben erschreckend viel Macht aus. Um der Ungerechtigkeit zu entgehen sammeln sich bald viele Männer im Sherwood Forrest, ihr Anführer ist Robin Hood. Robin ist charismatisch, strategisch begabt und kämpferisch - doch der eigentliche Held ist hier Little John...

Tilman Röhrig: "Die Schatten von Sherwood", Piper Verlag, € 9,95


Quer durch die Jahrhunderte.

Keine Angst, damit ist kein Zeitsprungroman bzw. –kriminalroman gemeint, sondern nur die Tatsache, dass die Kurzgeschichten dieses Buches in völlig unterschiedlichen Jahrhunderten spielen. Peter Tremayne beweist seinen Lesern damit, dass er sich sehr gut auf das Verfassen kurzer, schlüssiger und spannender Texte versteht:
Da ist, im Irland des siebten Jahrhunderts, zum einen die Anwältin Fidelma (es gab tatsächlich schon ein funktionierendes Rechtssystem!), die ermitteln muss, ob Ulam Fionn zu Recht um eine Freistatt bittet. Und dann gibt es Konstabler Hardy Drew, der in seinem Mordfall William Shakespeare leibhaftig gegenüber steht. Nach einer kurzen Begegnung mit Charles Dickens folgen noch mehrere Erzählungen über und mit Sherlock Holmes – im Tonfall anders als die von Sir Arthur Conan Doyle aber nicht weniger fantasievoll!

Peter Tremayne: „Das Flüstern der verlorenen Seelen.“, Aufbau Verlag, € 9,95


Die Suche nach dem Paradies.

Sein einstmals blühendes Reich liegt in Trümmern und er trägt die alleinige Verantwortung, außerdem ist er todkrank: König Erich XIII fürchtet im Jahre 1438 nicht nur seine Feinde, sondern auch das göttliche Gericht. Nachdem ihm gerade noch die Flucht aus der Zwingburg Nyköping gelungen ist und er annähernd Ruhe im fernen Gotland gefunden hat, kommt ihm darum das Auftauchen des Kartographen Swart gerade recht, denn dieser erzählt von Nebelheim, einer paradiesischen Insel jenseits des Eismeeres, die er entdeckt haben will. Von da an ist es Erichs fixe Idee, diese Insel zu finden und den wenigen Untertanen, die ihm noch zugeneigt sind, ein neues schönes Zuhause zu geben…
In einer ungewöhnlichen und interessanten Mischung aus alten und neuen Sprachmustern hat Stephan Puchner seinen bisher einzigen Roman verfasst. Doch auch die schöne Themenvielfalt (sein Historienroman birgt Abenteuer, eine zarte Liebesgeschichte aber auch die Suche nach dem Sinn des Lebens) macht ihn zu einer ganz besonderen Neuerscheinung.

Stephan Puchner: „Nebelheim.“ Heyne Verlag, € 8,95


Sidonie Weiß ermittelt.

Es ist ein grausamer Tod, den das Dienstmädchen Gerlinde Dietz erleidet – doch der korrupte Polizeiinspektor Brand versteht es, die Tatsachen so zu drehen, dass die Öffentlichkeit wenig erschüttert ist. Immerhin war Gerlinde eine Prostituierte und damit nach Ansicht der Allgemeinheit irgendwie selbst schuld an ihrem Schicksal. Lediglich die sozial engagierte Dichterin Sidonie Weiß interessiert sich näher für die Umstände, und als noch weitere Frauen sterben sind es ihre Ermittlungen, die für den entscheidenden Durchbruch sorgen.
Es ist die Mischung, die dieses Buch so lesenswert macht: da gibt es Beschreibungen Frankfurts und seiner Bürger zur Zeit des Biedermeier, eine ausgesprochen interessante Ermittlerin - und außerdem ist der Kriminalfall gleichermaßen unvorhersehbar wie wohl konstruiert.

Ursula Neeb: „Madame empfängt.“, Gmeiner Verlag, € 12,90


Wunderkinder…

Ein kleines, aufstrebendes Dorf in Quercy im bitterkalten Winter 1288: jeden Mittwoch unterrichtet Pater Aba die Kinder des Dorfes während seine Gemeinde der Messe bei Bruder Auguste lauscht. Plötzlich wird mit lautem Knall der Riegel vorgeschobenen, die Männer und Frauen finden sich im Gotteshaus eingesperrt. So kann niemand Pater Aba zu Hilfe eilen, der sich mit ganzer Kraft den schwarz gewandeten Männern widersetzt, die gekommen sind, um eines der Kinder zu entführen und dabei ein anderes ermorden. Kaum genesen begibt sich Aba auf die Suche nach dem Kind – eine gefährliche Reise auf den Spuren der Entführer, quer durch Frankreich bis hin ins vatikanische Rom beginnt.
Romain Sardous zweiter historischer Roman hat alles, was ein Bestseller braucht: eine sehr spannende und überraschende Handlung, deren innere Logik voll und ganz überzeugt, dazu mit den Verquickungen zur römischen Kurie einen tragfähigen, gut recherchierten Rahmen. Und in Pater Aba und dem klugen und sympathischen Wissenschaftler Benedetto Gui zwei beeindruckende Hauptpersonen.

Romain Sardou: „Advocatus Diaboli.“, Blessing Verlag, € 19,95




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