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unsere Bilderbuch-Empfehlungen in 2009:




Bernadette Watts ist durch ihre stimmungsvollen Illustrationen vor allem von Märchenbüchern bekannt geworden; ihre Bilder sind detailliert und wirken doch verzaubert, es gibt immer wieder Neues zu entdecken. Das vorliegende Bilderbuch enthält drei Geschichten in denen dieses Talent besonders schön zur Geltung kommt: die ersten beiden Erzählungen handeln vom Mädchen Katja und dem kleinen Esel, die beide ein ganz besonderes Weihnachtsfest erleben. Als drittes folgt die klassische Weihnachtsgeschichte – in einem so überzeugenden Zusammenspiel von nur leicht aktualisiertem biblischem Text und anmutigen Bildern, dass man sie immer wieder anschauen und lesen mag.

„Die schönsten Geschichten zu Weihnachten von Bernadette.“ NordSüd Verlag, € 16,95




Die Geschwister der kleinen Raupe.

Eric Carles Bilderbuch „Die kleine Raupe Nimmersatt“ erfreut seit 40 Jahren weltweit Kinder und ihre Eltern; das Carle noch viele andere Bücher getextet und in seiner faszinierenden Mal- und Klebetechnik gestaltet hat, ist hingegen weit weniger bekannt. Umso schöner, dass der Gerstenberg-Verlag das Raupenjubiläum auch mit einer ganzen Reihe Neu- oder Wiederauflagen feiert. Zugegeben: die Erzählung vom Faultier, das anderen Tieren zeigt, dass jeder anders ist und sein darf und auch die Geschichte vom Pfannenkuchenbacken - sie sind nicht so witzig wie aktuelle Neuerscheinungen. Aber ihre wunderbar kindgerechte Umsetzung, mit deutlicher Botschaft und trotzdem ohne erhobenen Zeigefinger, machen sie eben doch zu absoluten Lieblingsbüchern!


Eric Carle: „Bilderbuchschatz. Sammelband.“, Gerstenberg Verlag, € 12,95


Eine Reise in Schriftzeichen.

„Eines Nachts schien der Mond zu meinem Fenster herein. Ich träumte von Großvater. Er sprach zu mir.“

Die Schweizerin Catherine Louis und der in Frankreich lebende Feng Xiao Min erzählen hier gemeinsam – sie in ausdrucksstarken Bildern und poetisch-knappen Texten, er in chinesischen Schriftzeichen – die Geschichte der Liu, die sich auf eine Tagesreise zu ihrem Großvater begibt. Dabei begegnen ihr während ihrer Wanderung durch eine vielfältige Landschaft einige interessante, hilfsbereite, völlig unterschiedliche Menschen. Die Spiel- und Bastelideen der letzten Seiten und das beiliegende Poster ergänzen das außergewöhnlich gestaltete und liebevoll erzählte Bilderbuch. Doch auch ohne Se wäre „Lius Reise“ eine schöne Bereicherung für jedes Kinderzimmer.


Catherine Louis / Feng Xiao Min: „Lius Reise.“, NordSüd Verlag, € 13,80


Alltag eines Kleinkindes.

Ein Bild, zwei Sätze, noch ein Bild, drei Sätze und zum nächsten Bild wieder nur zwei Sätze – wenn Bücher für 2-Jährige gedacht sind, sind die Texte kurz, es gibt viele Bilder und die einzelnen Geschichten bestehen auch nur aus wenigen Seiten. Genau so ist es bei den „Kleinen Bildergeschichten von Nik“. Nik macht all die Dinge, die kleine Kinder tun: er spielt gerne mit den Töpfen in der Küche, sammelt im Wald Steine und Stöcke oder streitet sich auf dem Spielplatz… Kleinkinder lieben und brauchen diese Spiegelung ihres Alltages um Stück für Stück zu lernen, sich in der Welt zurecht zu finden. Doch von aller Pädagogik abgesehen – die Nik-Geschichten sind liebenswert erzählt und illustriert und gehören eigentlich in jeden Bücherschrank.


Rosemarie Künzler-Behncke / Regine Altegoer: „Kleine Bildergeschichten von Nik“, Verlag arsEdition, € 9,95


Zusammenhänge rund um die ganze Welt.

„Beim Betrachten der Erde von oben habe ich gelernt, dass es überall auf ihr Leben gibt, dass alle Lebewesen auf ihr miteinander verbunden sind und sich alles ständig weiterentwickelt.“ Yann Arthus-Bertrand

So beginnt das Vorwort in diesem außergewöhnlichen Bilderbuch, geschrieben von einem der begnadetsten Fotografen der heutigen Zeit. Die Zusammenhänge und Entwicklungen auf der Erde darzustellen ist den Machern dieses Buches in hervorragender Art und Weise gelungen: den großartigen Fotografien, die die Weite der Erde abbilden, sind einzigartige Tuschezeichnungen gegenübergestellt, die Einzelheiten darstellen und dadurch betonen. Die kurzen Texte verraten älteren Kindergartenkinder gerade genug über jedes Bild, sie geben Schulkindern aber schon Anlass für Fragen und zu Diskussionen. Unbedingt ansehen!


„Die Erde, die uns trägt.“, Ravensburger Buchverlag, € 14,95


Elfen sind sehr wohlgestaltet, Echsen irgendwie veraltet.


Der obige Satz reimt sich eindeutig, aber so ganz nachvollziehbar scheint er nicht – was haben Elfen wohl mit Echsen zu tun? Auf den zweiten Blick sieht man dann, dass die Gemeinsamkeit das E ist. Blättert man dieses Buch von Anfang an durch, weiß man natürlich viel schneller Bescheid, da es mit A beginnt und dann systematisch alle Buchstaben des Alphabets behandelt. Und man hat bis dahin schon geschmunzelt, sich gewundert und sich an großflächigen und witzigen Illustration erfreut… Noch eine Kostprobe gefällig? Ur- passt gut zu Wald und Kunde – und zu Laub, merkt Kunigunde.


Jürg Schubiger / Isabel Pin: „Zebra, Zecke, Zauberwort.“, Peter Hammer Verlag, € 15,90 €


Hinreißende Illustrationen.

Der Elefant hat so lauten Schluckauf, dass er ganz alleine leben muss. Ein Zebra träumt von seiner Karriere als Komponist. Das Krokodil hat Zahnweh. Die Gazelle wird neben den Giraffen immer übersehen. Und eine Gans rettet dem Koch das Leben. Fünf kurze, weder stilistisch noch inhaltlich überragende Geschichten sondern wirklich gute „Hausmannskost“. Was dieses Buch trotzdem zu etwas ganz Außergewöhnlichem macht, sind die Illustrationen: diese sind eben nicht auf Papier gefertigt sondern auf Hände gemalt und anschließend fotografiert – und das gibt den Geschichten eine Dynamik, die man bei Bilderbüchern so eher nicht kennt. Ergänzt werden die Geschichten durch eine Malanleitungen für die fünf Hauptfiguren. So kann man nicht nur mit großem Vergnügen das Buch anschauen und lesen sondern auch eigene Geschichten erfinden. (Frage zum Schluss: Wo hat sich denn der bemalte Fuß versteckt?!?)

Lucie Albon: „Ein Elefant auf meiner Hand.“, Gerstenberg Verlag, € 14.90


Entdecken, ausprobieren und Neues Lernen

Bilderbücher, mit deren Hilfe Wissen vermittelt oder vertieft werden soll gibt es einige. Meist sind sie mit Schiebern oder Klappen ausgestattet, weil damit die Neugier geweckt wird: was verbirgt sich denn dahinter? Leider sind sie bei manchen Büchern auch das Einzige, was zum Hingucken reizt – mal ist der Text langweilig, mal die Bilder schrecklich hausbacken.
Ganz anders bei dieser Neuerscheinung aus dem Oetinger Verlag: die spritzigen Illustrationen laden auch dann noch zum Ansehen ein, wenn man das Buch schon x-mal angeschaut hat. Und die Texte sind zugegebenermaßen sehr lehrreich, aber weder langweilig noch aufdringlich. Außerdem ist der Streifzug durch die Wissenswelt eines dreijährigen Kindes außerordentlich vielfältig. Sehr empfehlenswert!


Birgit Antoni: „Was wir schon alles wissen!“, Oetinger Verlag, € 9,90


Nicht nur zu Ostern.

Die Ente Flip und der Ganter Flop finden ein großes, herrlich buntes Ei. Nachdem sie sich erst streiten („Ich hab es zuerst gesehen!“ „Aber ich hab es zuerst berührt!“) beschließen sie sehr widerwillig, gemeinsam auf das Ei aufzupassen; ein Ei braucht schließlich Wärme und ein frisch geschlüpftes Küken große Verbündete. So sitzen Flip und Flop auf ihrem Ei und vertreiben sich die Zeit. Sie lauschen dem Zirpen der Grillen, schnuppern gemeinsam an Blumen und planen, was sie dem Baby alles beibringen werden. Plötzlich wackelt ihr Ei – geht es endlich los?
Tad Hills erzählt seine Geschichte völlig ohne erzieherischen Ton und gerade deshalb ist sein Buch ein ganz wunderbares Freundschaftsbilderbuch für Kinder ab 4 Jahren. Seine Illustrationen unterstreichen dabei den Text glaubwürdig und gar nicht kitschig: es ist ein rundum gelungenes Bilderbuch, das auch Erwachsenen gut gefällt.

Tad Hills: „So ein großes Ei.“, Sauerländer Verlag, € 12,90


Jeden Tag wird auf der ganzen Welt etwas getan…

Wenn man es genau überlegt, kann keiner etwas alleine tun. Natürlich kann man z. B. alleine ein Bild malen, aber wer hat den Pinsel gemacht und das Papier? Und wie kommt der Zeichenblock in den Laden – und überhaupt der Laden, wer hat denn den gebaut? Und was kann man noch alles tun? Organisieren, fischen, backen, laufen, singen, lernen und forschen. Oder auch nur so tun als ob?
Der Autor Dieter Böge und der Illustrator Bernd Mölck-Tassel jedenfalls haben etwas wirklich Gutes getan: sie haben ein Bilderbuch gemacht, das wunderbar das Miteinander der Menschen darstellt und gleichzeitig eine Art Berufelexikon ist. Und das noch dazu ungewöhnlich witzig illustriert ist!

Böge / Mölck-Tassel: „Was tun!?“ Bajazzo Verlag, € 14,90  


Über Neugier, Mut und Freundschaft…

Prinzessin Knöpfchen wohnte im langweiligsten Schloss der Welt: kein Schlossgespenst weit und breit und auch kein Untier im Schlossgraben. Und niemals Besuch, auch nicht von Riesen, Feen oder Räuberbanden. So ist sie heilfroh, als endlich etwas passiert, auch wenn das plötzliche Erdbeben sie und ihre Eltern erstmal sehr erschreckt. Sie macht sich auf den Weg, den Grund für das Beben zu finden – und landet mitten in einem erstaunlichen Abenteuer…
Sybille Hein ist eine bekannte Illustratorin, die witzig-abenteuerliche Geschichte um Knöpfchen ist ihr drittes Bilderbuch. Auch die Texte der fröhlichen Lieder, die als CD dem Buch beiliegen stammen aus ihrer Feder – und sie sind ein ebenso großer Genuss!

Sybille Hein: „Prinzessin Knöpfchen.“ Carlsen Verlag, € 19,90


Papierkunst…

Haie und Meeresräuber sind an sich schon ein sehr spannendes Thema. Allen Kindern (und auch Erwachsenen), die sich noch nicht umfassend damit befasst haben, sei dieses Bilderbuch wärmstens ans Herz gelegt: über 35 Pop-Ups in leuchtenden Farben laden zum Bestaunen ein. Dabei legen die beiden Papierkünstlern Robert Sabuda und Matthew Reinhart nicht ihr Hauptaugenmerk auf anatomisch und farblich korrekte Darstellung. Ihnen ist vielmehr wichtig, dass ihre Figuren spektakulär agieren und dramatisch wirken und dadurch das Interesse an der Vielfalt der Natur wecken - dazu sind auch die vielen Informationen bestens geeignet. Dass dieses Pop-Up-Bilderbuch erstaunlich stabil ist, sorgt erst recht für Begeisterung…

Sabuda / Reinhart: „Haie und andere Meeresräuber.“ Oetinger Verlag, € 22,00



unsere Bilderbuch-Empfehlungen in 2008:


Ein Buch für kleine und große Nervensägen.

Wir verwenden in unseren Besprechungen nie den Klappentext der Bücher. In diesem Falle muss es aber sein, denn er drückt so genau auch unser Empfinden aus, dass wir uns gar nicht trauen, selbst etwas zu verfassen:
Line und Fred kennen sich schon lange. Line hat Fred sehr gern. Und will mit ihm spielen. Am liebst immer. Fred hat Line auch sehr gern. Aber er will Zeitung lesen und nachdenken. Am liebsten immer. Klar, das kann nicht gut gehen. Doch Line und Fred haben eine Idee, die funktioniert. Meistens jedenfalls…
Dagmar Geislers wundervoll witzig illustriertes Bilderbuch, das auch noch genau den Familienalltag beschreibt, darf eigentlich in keinem Kinderzimmer fehlen.

Dagmar Geisler: „Ich kann dich ziemlich gut leiden.“ Thienemann Verlag, € 11,90


Einfach nur ein Wimmelbuch?

Seit Ali Mitgutsch vor mehr als 20 Jahren eine neue Art Bilderbücher gestaltet hat – die so genannten Wimmelbücher – haben sie eine stetig wachsende Fangemeinde. Und auch andere Illustratoren haben sie für sich entdeckt, allen voran Rotraud Susanne Berner mit ihren Jahreszeiten-Wimmelbüchern, die in keinem Kindergarten und eigentlich auch keinem Kinderzimmer fehlen dürfen. Und doch gibt es immer wieder neue Ideen zu diesem Thema: unser Kinderbuchtipp zum Beispiel stellt auf 14 Doppelseiten Zeitgeschichte von den Dinosauriern bis ins heutige New York dar, jeweils mit kurzen Texten und einigen Suchspielen – es ist ein vergnüglicher Zeitvertreib, der auch noch neugierig auf die einzelnen Themen macht.

Anna Pfeiffer: „Brigitte – Das Wimmelbuch.“, Verlag arsEdition, € 12,95


Schreck lass´ nach!

Vor lauter Lachen und Spielen haben die fünf Freunde die Zeit vergessen, und so muss Filippo Frosch sich im Dunkeln, mit der Laterne in der Hand, auf den Weg zurück zum Teich machen. Eigentlich ist das kein Problem – doch dort angekommen sieht er am anderen Teichufer ein riesiges Monster und so springt er, so schnell er kann zurück zu seinen Freunden. Nun machen sie sich einer nach dem anderen auf den Weg, denn vielleicht irrt sich Filippo oder, falls nicht, vielleicht lässt sich das Monster vertreiben?
Weglaufen hilft nicht – das lernt man in der Kindheit. Aber manchmal geht es nicht anders; dann ist es wichtig, sich mit Unterstützung immer wieder neu heran zu wagen. Genau davon handelt dieses liebenswürdig illustrierte Bilderbuch für Kinder ab 4 Jahren!

M. Christina Butler / Jane Chapman: „W-w-wer hat schon Angst im Dunkeln?“, Loewe Verlag, € 12,90


Abenteuer mit Pfannkuchen auf Rädern…

Emma und Ben haben sich für diesen Tag ganz viel vorgenommen: sie wollen ausprobieren, ob sie schon ihre Lieblingsgerichte kochen können – wenn auch erst mal in der Spielküche. Und so suchen sie Zutaten zusammen, rühren, schnibbeln, schichten, genau, wie man es in der richtigen Küche auch machen muss. Dass die Gurken außerdem noch zur Gesichtsmaske taugen und der LKW zum Transport der Apfelpfannkuchen herhalten muss, erhöht bei den beiden entschieden den Spaß; auch die Spielküche kann abenteuerlich sein.
Die ungewöhnlichen Illustrationen (Collagen aus Malerei und Fotos) machen das Buch sehr unterhaltsam und durch das beigefügte Holzspielzeug wird das Lese- dann auch zum Spielvergnügen!

„Abenteuer in der Spielküche.“ Coppenrath Verlag, € 12,95


Professor Pfiffikus Zeitreise.

Schon Professor Pfiffikus Arbeitszimmer ist einen zweiten Blick wert: die hier zusammengetragenen Dinosaurierskelette sind alle nicht so normal, wie Ihr es von „echten“ Skeletten kennt. Oder habt ihr schon einmal ein Skelett mit Kragen oder mit Messer und Gabel gesehen? Und auch auf allen anderen Seiten dieses witzigen Wimmel-Bilderbuches gibt etwas zu entdecken – nicht nur so auffällige Fehler wie einen Bankautomaten im Paris des Jahres 1889. Dabei sind die Bilder auch so schon interessant genug, denn sie zeigen Euch zwölf sehr verschiedene Ereignisse im Verlauf der Weltgeschichte, vom Fall der Berliner Mauer im Jahr 1989 bis zur Dinosaurierjagd vor 65 Millionen Jahren. Und auch die Maschine, die der Professor gebaut hat um mit ihr die Weltgeschichte zu erkunden, solltet ihr beim Bilderbuch-Anschauen nicht vergessen!

Jaques Lerouge: „Die Geschichte spielt verrückt.“ Oetinger Verlag, € 12,90


ABC-Spaß für die Leseratten von morgen.

Tim hat für die Schule das ganze Alphabet gebastelt – aus Pappe, Papier, Holz und was ihm sonst noch in die Finger gefallen ist. Stolz betrachtet er sein Werk, als der Kobold Linus erscheint und behauptet, alle Buchstaben gehörten ihm und so müsse er sie also mitnehmen. Aber Tim kann alle zurück erhalten, wenn er Linus` Rätsel löst. Und dann geht es los: vier gereimte Zeilen verraten Tim jeweils, an welchem Ort zwei, drei Buchstaben zu finden sind und als er so alle gefunden hat, darf er sie tatsächlich behalten.
Wimmelige Bilder, Reime und alle Buchstaben des Alphabets: Das Bilderbuch „Linus der Buchstabenkobold“ bietet nicht nur viele Informationen für kleine Leseratten, sondern diese sind auch so aufbereitet, dass das Lesen zum großen Vergnügen wird!

H. Stellmacher / S. Neuendorf: „Linus, der Buchstaben-Kobold.“ arsEdition, € 12,95


Fünf Sorten von Großaffen.

„Es gibt auf der Welt fünf Sorten von Großaffen. Jede davon unterscheidet sich von den anderen… aber doch nicht sehr. Sie sind eine Familie.“ So beginnt dieses herausragend illustrierte Bilderbuch. Ein Bilderbuch, das kleine Alltagsgeschichten aus dem Leben der Großaffen erzählt und außerdem - in einem andere Druckbild – eine ganze Menge Informationen bereit hält. Dabei sind Sprache und Information bereits für kleinere Kinder ab 3 Jahren geeignet. Die klaren Illustrationen, die fast ohne Farbe auskommen und gerade deshalb gesteigertes Interesse wecken, geben tiefe Einblicke in die Welt von Schimpansen, Orang-Utans, Bonobos und Gorillas – Sie zählen richtig, es gibt nur vier Arten, denn die Fünfte sind wir Menschen.

Jenkins / White: „Affen.“ Gerstenberg Verlag, € 12,90


Schildparadiesvogel, Silbermöwe und Persteißhuhn

Kein Ei gleicht dem anderen – nicht in Größe, nicht in Farbe oder Form. Und nicht alle Eier sind Vogeleier: Der Katzenhai zum Beispiel beginnt sein Leben in einer lederartigen Eihülle mit Ranken und auch Schildkröten oder Insekten werden in Eiern „geboren“. Mit wundervollen Illustrationen zeigt Sylvia Long uns diese Welt, die schlichten, klaren Texte von Dianna Aston tun das ihrige um uns Lesern das Leben in der Hülle nahe zu bringen. Selbstverständlich kann man zum Schluss auch die erwachsenen Tiere bewundern. Rundum gelungen und toll ausgestattet ist dieses Buch ein Muss im Bücherschrank jedes kleinen Tierliebhabers.

Dianna Aston / Sylvia Long: „Kein Ei gleicht dem anderen.“ Titania Verlag, € 14,95


„Ich hab´s mit eigenen Augen gesehen…“:

dass könnten Katze, Pferd, Bulle, Maulwurf und Chamäleon nach dem Blick über die Mauer im Buch sagen – und doch beschreibt jeder etwas ganz anderes. Denn alle Tiere nehmen auf völlig unterschiedliche Art und Weise wahr, was direkt vor ihren Augen geschieht; und darum erzählen sie eben auch unterschiedliche Geschichten. So lehrt dieses ungewöhnliche und witzige, im Stile alter amerikanischer Comics gezeichnete Bilderbuch (zusätzlich zu den Fakten, die im Zusammenhang mit den abgebildeten Tieren stehen) vor allem, dass Wahrnehmung etwas sehr persönliches ist und es oft mehrere Wahrheiten gibt. Und dies ist bereits für Kindergartenkinder ganz hervorragend erklärt!

Bruno Heitz: „Was ist da passiert?“, Gerstenberg Verlag, € 12,90


Unser Henri

Henri Hase, Ostereiermaler seit vielen Jahren, hat keine Lust mehr: jedes Mal die gleichen Muster, die gleichen Farben, wie langweilig! Ostern rückt immer näher und schließlich fasst er sich doch ein Herz, oder vielmehr einen Pinsel, und legt los. Mutig malt er die ungewöhnlichsten Bilder auf die Eier und zusammen sind diese dann so schön, dass er am Ostersonntag eine Ausstellung mitten auf der Wiese anlegt anstatt sie zu verstecken – sehr zur Begeisterung der suchenden Kinder.
In diesem netten kleinen Oster-Bilderbuch werden Kindern, verpackt in eine sehr hübsche Geschichte, viele verschiedene berühmte Gemälde näher gebracht. So „schult“ man bereits in jungen Jahren den Geschmack und (nicht weniger wichtig) auch die Eltern haben ihren Spaß an den ungewöhnlichen „hasigen“ Illustrationen.

Marcus Pfister: „Henri der Künstler“, Verlag cbj € 3,95


Irgendwie anziehend...

Vom Pferd über den Zauberer zum Seehund: 16 Figuren liegen diesem Magnetbuch bei, Figuren, die den Doppelseiten richtig Leben verleihen können. Denn Seiten sind mit Metallkern und somit haften die Magnetfiguren genau da, wo das Kind sie haben möchte und so entwickelt es sich die Geschichte im Spiel selbst.
Das vorliegende Buch gehört zu einer ungewöhnlichen Bilderbuchreihe für Kindergartenkinder, die fast völlig ohne Text auskommt. Die Bücher machen viel Spaß und fördern die Fantasie – sie gehören somit zu den Dingen, die in keinem Kinderzimmer fehlen dürfen.

„Mein Magnetbuch: Im Zirkus.“, Tessloff Verlag, € 9,95


Unser Charly

Charly ist das Älteste von fünf kleinen Entenkindern und das Neugierigste dazu. Seine Mutter hat mit den vier Kleinen alle Flügel voll zu tun und sie kann sich außerdem darauf verlassen, dass er vorsichtig ist und abends rechtzeitig nach Hause kommt. Besonders nach diesem Tag hat Charly viel zu erzählen: durch Zufall ist er im Zoo gelandet und hat dort viele verschiedene Tiere kennen gelernt, große und kleine, zottelige und solche mit glatter Haut, das Wasser liebende und auf Bäumen lebende Tiere. Wie er die Tiere entdeckt und was er alles erfährt – das alles macht richtig Lust, nach der Lektüre dieses Bilderbuches direkt zum Tierlexikon zu greifen!

Marcus Pfister: „Charly im Zoo.“, NordSüd Verlag, € 13,80






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